Angerufene sollen durch Datenklau geschädigt werden
Wien (OTS) – „Seit 1. März haben wir in der Meldestelle für Rufnummernmissbrauch bereits 250 Beschwerden zu Betrugsanrufen aus Großbritannien registriert. Das ist innerhalb einer sehr kurzen Zeit ein sehr hoher Anstieg und lässt den Schluss zu, dass die Dunkelziffer empfindlich höher ist“, informiert Dr. Klaus M. Steinmaurer, Geschäftsführer der RTR für den Fachbereich Telekommunikation und Post, und rät, „beginnen die Rufnummern von Anrufen mit +44 , sollte man sich fragen, ob man tatsächlich einen Anruf aus Großbritannien erwartet. Wenn nicht, dann gar nicht erst abheben!“
Rufnummernmissbrauch unter www.rufnummernmissbrauch.at melden
Rufnummern und Absenderkennungen von SMS, die missbräuchlich verwendet werden, sowie generell jede Form von Belästigung über Anrufe und SMS können unter rufnummernmissbrauch.at bekannt gegeben werden. Damit kann die RTR betrügerische Aktivitäten, die gehäuft auftreten, rasch erkennen und die Bevölkerung informieren. Zahlreiche Tipps und Informationen sind auf der Website der RTR unter https://www.rtr.at/aktuelle_beobachtungen veröffentlicht.
Über die RTR
Die „Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH“ (RTR) steht zu 100 Prozent im Eigentum des Bundes. Ihre Kernaufgaben sind die Förderung des Wettbewerbs auf dem Telekommunikations-, Post- und Medienmarkt sowie die Erreichung der im KommAustria- und Telekommunikationsgesetz definierten Ziele. Sie wird von zwei Geschäftsführern geleitet und ist in die beiden Fachbereiche „Telekommunikation und Post“ (Klaus M. Steinmaurer) sowie „Medien“ (Wolfgang Struber) gegliedert. Weitere Informationen sind unter www.rtr.at veröffentlicht.