Wien, 24. Jänner 2025: Die finanzielle Neuausrichtung des traditionsreichen deutschen Batterieherstellers VARTA ist erfolgreich abgeschlossen. Das Landgericht Stuttgart hat alle gegen den Restrukturierungsplan gerichteten Beschwerden als unzulässig verworfen und ein Rechtsmittel nicht zugelassen. Damit ist der Restrukturierungsplan rechtskräftig und die Zukunft des Unternehmens gesichert. Fellner Wratzfeld & Partner (fwp) stand in dem StaRUG-Verfahren erfolgreich beratend zur Seite.
Durch den kürzlich ergangenen Beschluss des Landgericht Stuttgart konnte der Restrukturierungsplan für den deutschen Batteriehersteller VARTA erfolgreich abgeschlossen werden. Mit der rechtskräftigen Entscheidung des deutschen Gerichts wird der Restrukturierungsplan als solide Grundlage für die zukünftige Entwicklung von VARTA bestätigt. Die Übernahme wurde durch den österreichischen Hauptaktionär und den deutschen Automobilhersteller Porsche möglich gemacht, welche gemeinsam EUR 60 Millionen an Kapital in VARTA investieren. Als Teil der Sanierungsmaßnahmen verzichten Banken und andere Gläubiger teilweise auf ihre Forderungen und wurden im Gegenzug wirtschaftlich am künftigen Erfolg des Unternehmens beteiligt.
Durch die Restrukturierung wurde zudem die Eigentümerstruktur mit einem Kapitalschnitt neugestaltet: Mit diesem notwendigen Schritt und der Neuausrichtung schafft der Batteriehersteller die Voraussetzungen, um sich künftig wieder auf den Erfolg des Unternehmens zu konzentrieren.
Ein zentraler Bestandteil der Restrukturierung ist die Beteiligung der Porsche AG, die 70 Prozent der bisherigen VARTA-Tochter V4Drive übernommen hat. Diese Übernahme ermöglicht es Porsche, die Versorgung mit leistungsstarken Batterien sicherzustellen, die für die Produktion von Hybrid-Sportwagen erforderlich sind.
„Mit diesem erfolgreichen Restrukturierungsverfahren konnte nicht nur die Zukunft eines wichtigen traditionellen Unternehmens gesichert, sondern auch ein bedeutender Beitrag zur Stärkung der Wirtschaft geleistet werden“, so fwp Partner Markus Fellner, welcher mit seinem Team beratend an dem Verfahren beteiligt war.